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Großer Sport, großer Journalismus - eine zauberhafte Wiederentdeckung

Beim Giro d´Italia

von Dino Buzzati
12,80 Euro inkl. 7% MwSt.
Klappenbroschur, 192 Seiten
ISBN 978-3-936973-95-2
Mai 2014

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Als ich heute auf dem schrecklichen Anstieg des Col d’Izoard Bartali sah, wie er ganz allein zornig vor sich hin trat, schlammbedeckt, die Mundwinkel nach unten gezogen in seelischem und körperlichem Schmerz - und Coppi war schon seit einer Weile durch, er kletterte bereits die letzten Steilstücke des Passes hoch -, da stieg in mir ein in dreißig Jahren nie vergessenes Gefühl auf. Vor dreißig Jahren, das war, als ich erfuhr, dass Hektor von Achill getötet worden war.

So erzählt der berühmte italienische Schriftsteller Dino Buzzati, der im Mai und Juni 1949 den 32. Giro d’Italia im Auftrag des Corriere della Sera begleitete, von der epischen Rivalität zwischen den beiden großen Radsportlern Gino Bartali und Fausto Coppi. Die Szene verdeutlicht, wie die 25 miteinander verbundenen Texte dieses Bandes fast eher als Erzählung gelesen werden können denn als Bericht. Der Erzähler Buzzati steckt den Journalisten in die Tasche, seine Wahrnehmung verschränkt sich immer enger mit der Phantasie, seine Beschreibungen gerinnen zur zaubermächtigen existenziellen Metapher.

Dino Buzzati beim Giro d’Italia, das ist: Großer Sport. Zauberhafte Literatur. Ein bedeutendes Dokument der Zeitgeschichte, das nun - endlich - auch in einer deutschen Übersetzung vorliegt.

Mit einem Vorwort von Michael Reinsch und einem Nachwort von Claudio Marabini. Aus dem Italienischen von Michaela Heissenberger.

Der Autor:Dino Buzzati, geboren 1906 in San Pellegrino bei Belluno, gehörte zu den originellsten Autoren des 20. Jahrhunderts in Italien. Ab 1928 arbeitete er als Berichterstatter, Redakteur und Sonderkorrespondent für den Corriere della Sera in Mailand, wo er 1972 starb.
Seinem Debüt Die Männer vom Gravetal (1933) folgten zahlreiche und sehr erfolgreiche Romane und Erzählungen, darunter Das Geheimnis des Alten Waldes, Die Tatarenwüste und Panik in der Scala. Für den Erzählband Sessanta racconti (1958) erhielt er den Premio Strega.

 Pressemitteilung
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